Hingefallen, wieder aufstehen?

Da habe ich sie angekündigt, die Anti-Zucker-Challenge. Einen Monat ohne Zucker. Es war eine sehr spontane Aktion von mir. Ich wollte aufhören so viel Süßes zu essen und ich dachte vielleicht würde mich so eine Challenge motiveren … Bis zur Mitte des ersten Tages lief auch alles ganz gut. Ich hatte mir extra Avocado gekauft, um sie mit Brot zu essen. Danach hatte ich auch kein Verlangen nach Süßem. Obst zwischendruch und viel Trinken  hat mich durch die Zeit zwischen den Hauptmahlzeiten versorgt. Aber dann ging es mir nicht gut, ich war deprimiert und das Eiscafe so nah …

Es gibt ein Zitat von Winston Churchill

Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.

Ich habe mich zwar quasi selber umgeworfen (d.h. eigentlich war es mein Verlangen nach Süßem, aber das ist wohl auch ein Teil von mir?), aber trotzdem finde ich passt das Zitat. Von einem Rückschlag darf man sich nicht unterkriegen lassen, sondern man muss aus seinen Fehlern lernen und überlegen, wo das Problem lag.
Bei mir liegt es wahrscheinlich an meinen Sorgen und negativen Gedanken, die ich habe. Mir erscheint das Eis dann als das einzige Glück was ich habe. Vor allem ist es sehr leicht zu erlangen.
Vielleicht muss ich erst einmal versuchen eine positivere Einstellung zu bekommen und danach das Projekt starten? Oder sollte ich es noch einmal probieren, mir vielleicht vorher aufschreiben, was dagegen spricht jetzt etwas Süßes zu essen und es jedes Mal anzuschauen, falls ich in Versuchung gerate.
Gerade während ich das schreibe, merke ich, wie wenig ein Teil von mir auf Zucker verzichten möchte. Ich weiß, ich sollte es nicht essen, aber ich möchte es nicht missen. Verstand und Gefühl streiten sich wohl gerade 🙂
Vielleicht kennt jemand Tipps, wie man sich motiviert, das zu tun, was man sich vornimmt, besonders im Bezug auf Ernährung und Gesundheit generell.

Ich hoffe ich demotiviere hiermit nicht. Ich wünsche mir, dass ich Mut mache, Dinge auszuprobieren und das es normal ist ab und zu scheitern. Das Wichtigere ist nicht aufzugeben.

1 Monat Zuckerfrei

Anti-Zucker

Einen ganzen Monat ohne Industriezucker! Das ist mein Plan. Das heißt keine Süßigkeiten wie Schokoriegel, Gummibärchen und Co. Keine Kuchen, Torten, Puddings. Und auch soweit es geht keine anderen Produkte, denen Zucker zugefügt wurde, wie z.B. Cornflakes, viele Marmeladensorten, Nutella, …

Ich bin Studentin und gehe öfters in die Mensa. Hier kann man leider nicht immer sehen, was alles drin ist. Aber ich werde wohl trotzdem in diesem Monat in die Mensa gehen, da ich wohl zu faul sein werde mir jedesmal etwas zu kochen und es zu spontan ist, mir das jetzt anzugewöhnen. Vielleicht wird das meine nächste Challenge, jeden tag selber kochen. Ich weiß für manche ist das sicher etwas völlig Normales, aber in dieser Hinsicht bin ich ein typischer Stadtmensch ;).

Aber ich finde es schon schwer genug auf Süßigkeiten zu verzichten, da ich, besonders im Moment, richtig viel Süßes esse. Aber gerade deswegen möchte ich jetzt diese 1-Monats-Challenge machen, und vielleicht motiviert mich der Blog es auch wirklich durchzuziehen. Ich werde natürlich berichten, soweit es geht täglich, wie es mir gelingt.

Wie ist das bei euch? Habt ihr auch eine „Zuckersucht“? Was sind eure Methoden, wie ihr dem Verlangen nach Süßem widersteht.Und wer von euch hat selber schon eine Anti-Zucker-Challenge durchgemacht?